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Diabetes-Assistenz

Damit Diabetes Typ 1 den Schultag nicht bestimmt

Begleitung von Kindern mit Diabetes Typ 1 in Schule und Kita — durch eine geschulte Assistenzkraft, nach dem Plan der behandelnden Praxis.

Im Schul- und Kitaalltag

Die Versorgung läuft mit — der Tag geht weiter

Messen, Insulingabe und Dokumentation laufen nach dem ärztlichen Behandlungsplan, ausgeführt von einer dafür geschulten Kraft. Ihr Kind bleibt dabei im Unterricht, beim Sport und auf dem Ausflug.

Diabetes Typ 1 bei Kindern bedeutet im Schul- und Kitaalltag Aufgaben, die nicht warten können: messen zu festgelegten Zeiten, Kohlenhydrate einschätzen, Insulin nach Plan geben, Pumpe und Sensor bedienen, dokumentieren. Jüngere Kinder können das nicht allein leisten, und Einrichtungen dürfen es nicht ohne Weiteres übernehmen.

Genau diese Lücke schließt eine Diabetes-Assistenz. Sie führt aus, was die behandelnde Praxis im Behandlungsplan schriftlich festgelegt hat — nicht mehr und nicht weniger. Die eingesetzten Kräfte sind für den Umgang mit Diabetes Typ 1 geschult: Messung, Insulingabe nach Plan, Pumpe, Sensor, Vorgehen nach dem Notfallplan.

Die Leistung heißt auch Diabetesbegleitung, Diabetesbetreuung oder Diabetesassistenz — in Schule wie Kindergarten. Wer nach Betreuung eines Kindes mit Typ 1 Diabetes, Blutzucker messen in der Schule, Insulingabe im Kindergarten oder Begleitung bei Insulinpumpe und CGM sucht, meint dieselbe Unterstützung. Formal läuft sie häufig als Integrationshilfe oder Teilhabeassistenz bei Diabetes Typ 1, weil der Kostenträger diese Begriffe verwendet.

Zwei Kinderbücher liegen aufeinander auf einer hellen Decke. (Symbolbild)
Ein Blutzuckermessgerät mit Teststreifen an einer beigefarbenen Wand. (Symbolbild)

Grenzen und Kosten

Was die Assistenz nicht tut — und wer sie bezahlt

Eine Assistenz stellt keine Therapie ein, ändert keine Dosierung und trifft keine medizinische Entscheidung. Das bleibt bei der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Ohne aktuellen schriftlichen Behandlungsplan kann sie deshalb nicht beginnen: Er ist die Grundlage jeder einzelnen Maßnahme während der Betreuungszeit und regelt auch, was bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu tun ist — den Notruf 112 ersetzt er nicht.

Finanziert wird die Begleitung je nach Einzelfall über die Eingliederungshilfe oder über die Krankenkasse im Rahmen der häuslichen Krankenpflege. Welcher Weg infrage kommt, klären wir mit Ihnen, bevor Sie einen Antrag stellen.

Logo HOMECARE – die Alltagshelfer

Die Leistungen werden von Die Alltagshelfer. Wir für hier. GmbH (HOMECARE – die Alltagshelfer) aus Recke erbracht. Alltag Assistenz ist die Vermittlungsplattform — Ihre Anfrage geht direkt an das Team vor Ort, das sich anschließend bei Ihnen meldet.

Leistungen

Was wir konkret übernehmen

Der Umfang wird immer gemeinsam festgelegt — hier steht, was möglich ist.

Nach ärztlichem Plan

Ausgeführt wird, was die behandelnde Praxis schriftlich festgelegt hat.

  • Kontrolle der Blutzuckerwerte zu den festgelegten Zeiten
  • Unterstützung bei der Insulingabe gemäß Behandlungsplan
  • Bedienung von Insulinpumpe und Sensor
  • Dokumentation der Werte und Maßnahmen

Im Alltag der Einrichtung

Damit der Tagesablauf für das Kind normal bleibt.

  • Begleitung bei Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten
  • Berücksichtigung von Sport- und Bewegungszeiten
  • Begleitung bei Ausflügen und Fahrten nach Absprache
  • Handeln nach dem hinterlegten Notfallplan

In der Abstimmung

Alle Beteiligten arbeiten mit demselben Plan.

  • Gemeinsames Gespräch vor Beginn mit Eltern und Einrichtung
  • Schriftliche Festlegung der Zuständigkeiten
  • Regelmäßiger Austausch mit den Eltern
  • Abstimmung mit der behandelnden Praxis

Wichtig zu wissen

Was eine Assistenz ist — und was sie nicht ist

Eine Diabetes-Assistenz führt aus, was ärztlich angeordnet ist. Sie stellt keine Therapie ein, ändert keine Dosierung und trifft keine medizinische Entscheidung. Alles, was über die Ausführung des Behandlungsplans hinausgeht, gehört in die Hand der behandelnden Praxis.

Umgekehrt heißt das: Ohne einen aktuellen, schriftlichen Behandlungsplan kann eine Assistenz nicht beginnen. Er ist die Grundlage für jede einzelne Maßnahme während der Betreuungszeit und regelt auch, was bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu tun ist — den Notruf 112 ersetzt er nicht.

Die eingesetzten Kräfte werden für den Umgang mit Diabetes Typ 1 geschult: Blutzuckermessung, Insulingabe nach Plan, Bedienung von Pumpe und Sensor, Vorgehen nach dem Notfallplan. Welche Schulung die konkret eingesetzte Person mitbringt und wann sie zuletzt aufgefrischt wurde, erfahren Sie im Erstgespräch.

Eine Kinderhand schreibt mit einem Bleistift in ein liniertes Heft. (Symbolbild)

Ablauf

Wie es weitergeht, wenn Sie sich melden

Kein Papierkram vorab. Der erste Schritt ist ein Gespräch.

  1. Sie melden sich

    Schildern Sie kurz, in welcher Einrichtung Ihr Kind betreut wird und in welchem Umfang Unterstützung nötig ist.

  2. Wir klären den Rahmen

    Gemeinsam schauen wir, welche Aufgaben anfallen, welcher Kostenträger zuständig ist und was die Einrichtung dazu sagt.

  3. Behandlungsplan und Absprachen

    Die behandelnde Praxis erstellt den Behandlungsplan. Auf dieser Grundlage werden alle Zuständigkeiten schriftlich festgehalten.

  4. Die Begleitung beginnt

    Vor dem ersten Tag lernen sich alle kennen und gehen den Ablauf gemeinsam durch — auch den Notfallplan.

Was Familien sagen

Stimmen zum Betreuungsdienst vor Ort

Veröffentlichte Rückmeldungen über HOMECARE – die Alltagshelfer in Recke — die Menschen, die auch Ihre Betreuung übernehmen würden.

  • Toller Pflegedienst für 1zu1 Betreuung von Senioren. Zuverlässige Mitarbeiter und ein gut erreichbares Team im Büro, immer ein offenes Ohr auch für andere Anliegen.

    Eve

  • Alltagshelfer erfüllen Wünsche. Wünsche werden bedacht und manchmal korrigiert und erfüllt. Ich bin froh und dankbar für meine Alltagshelferin.

    Hans-Joachim Persicke

  • Ein sehr nettes Team. Mein Mann wurde ganz liebevoll gepflegt. Diesen Pflegedienst kann ich nur weiter empfehlen.

    Sybille Hofferbert

  • Herausragendes Pflegeteam. Egal mit wem man geredet hat, es wurde einem immer alles genau erklärt und man wurde sehr freundlich und kompetent behandelt. Vielen Dank nochmal!

    T J

  • Supernetter Empfang, top Beratung und Hilfe wie man es sich nur wünschen kann!

    Frank Kleine-Rechtien

  • Wir sind mit Homecare super zufrieden. Sehr empfehlenswert. Nette Mitarbeiter. Immer schnelle Hilfe.

    Birgit Siebert

Veröffentlichte Kundenstimmen über Die Alltagshelfer. Wir für hier. GmbH (HOMECARE – die Alltagshelfer) aus Recke — aus dem Google-Profil des Betriebs und von seiner eigenen Kundenseite. Die Texte stehen im Wortlaut, wie sie veröffentlicht wurden. Zur Seite des Betreuungsdienstes

Kosten

Wer die Unterstützung bezahlt

In den allermeisten Fällen trägt ein Kostenträger die Kosten — nicht Sie selbst.

Wer die Kosten trägt, hängt vom Einzelfall ab. In Betracht kommen vor allem:

  • Eingliederungshilfe — wenn die Assistenz die Teilhabe an Bildung ermöglicht (SGB IX beziehungsweise § 35a SGB VIII).
  • Krankenkasse — in bestimmten Konstellationen im Rahmen der häuslichen Krankenpflege nach § 37 SGB V, wenn die Maßnahmen ärztlich verordnet sind.

Welcher Weg der richtige ist, lässt sich nicht pauschal sagen — das hängt vom Alter des Kindes, von der Einrichtung und vom Behandlungsplan ab. Wir schauen uns Ihre Situation an, bevor Sie einen Antrag stellen, damit Sie nicht bei der falschen Stelle beginnen.

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Ratgeber

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Einzugsgebiet

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Häufige Fragen

Was Eltern und Angehörige fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an — wir antworten auch auf das, was hier nicht steht.

Wer übernimmt die Aufgaben rund um den Diabetes?

Die Aufgaben übernimmt eine Assistenzkraft, die für den Umgang mit Diabetes Typ 1 geschult ist — Blutzuckermessung, Insulingabe, Pumpe und Sensor, Notfallplan. Grundlage ist ausschließlich der ärztliche Behandlungsplan, den die behandelnde Praxis erstellt. Ohne diesen Plan wird keine Maßnahme durchgeführt.

Was genau wird übernommen?

Übernommen werden die im Behandlungsplan festgelegten Aufgaben: Kontrolle der Blutzuckerwerte, Unterstützung bei der Insulingabe, Bedienung von Pumpe und Sensor sowie das Handeln nach dem hinterlegten Notfallplan. Der genaue Umfang wird vor Beginn schriftlich festgehalten.

Ersetzt die Assistenz die ärztliche Behandlung?

Nein. Die Assistenz führt aus, was die behandelnde Praxis vorgibt. Die Einstellung der Therapie, alle Anpassungen und jede medizinische Entscheidung bleiben bei der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Kann mein Kind an Ausflügen und Klassenfahrten teilnehmen?

Das ist einer der häufigsten Gründe für eine Assistenz. Ob und in welchem Umfang eine Begleitung bei Ausflügen und Fahrten möglich ist, hängt vom Bewilligungsbescheid und von der Absprache mit der Einrichtung ab. Wir klären das vorab, damit nicht kurzfristig etwas offenbleibt.

Wie ist die Zusammenarbeit mit der Schule geregelt?

Vor Beginn gibt es ein gemeinsames Gespräch mit Ihnen und der Einrichtung. Dabei wird festgelegt, wer welche Aufgabe übernimmt, wo Material und Notfallset aufbewahrt werden und wie im Notfall vorgegangen wird. Diese Absprachen werden schriftlich festgehalten.

Wer bezahlt die Diabetes-Assistenz?

Je nach Einzelfall kommen unterschiedliche Kostenträger in Betracht — häufig die Eingliederungshilfe, in bestimmten Konstellationen auch die Krankenkasse im Rahmen der häuslichen Krankenpflege. Welcher Weg in Ihrem Fall der richtige ist, klären wir gemeinsam, bevor Sie einen Antrag stellen.

Wo wir tätig sind

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Anfrage

Erzählen Sie uns kurz, worum es geht

Vier Angaben genügen. Alles Weitere besprechen wir in Ruhe am Telefon oder bei einem persönlichen Termin.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Antwort in der Regel am nächsten Werktag
  • Ihre Angaben gehen ausschließlich an den ausführenden Dienstleister

Ihre Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nicht an Dritte außerhalb des ausführenden Dienstleisters weitergegeben.

Worum geht es? *

Eine Auswahl genügt — den Rest klären wir im Gespräch.

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in Kooperation mit HOMECARE die Alltagshelfer Recke

Alltag Assistenz ist eine Vermittlungsplattform und betreibt diese Website. Die Betreuung, Schulbegleitung und Assistenz vor Ort übernimmt Die Alltagshelfer. Wir für hier. GmbH unter dem Namen HOMECARE – die Alltagshelfer mit Sitz in Recke — von den Pflegekassen nach § 72 SGB XI zugelassen. Anfragen über diese Seite werden dorthin weitergeleitet; die Rückmeldung erfolgt durch das Team vor Ort.