Schulbegleitung
Damit Schule für Ihr Kind machbar wird
Eine feste Begleitperson unterstützt Ihr Kind im Unterricht und im Schulalltag — so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Im Schulalltag
Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird
Die Begleitung richtet sich nach dem Kind, nicht nach einem Schema: mal Struktur bei der Aufgabe, mal eine Pause vor der Überforderung, mal Rückhalt im Kontakt mit anderen.
Eine Schulbegleitung heißt je nach Bundesland und Kostenträger auch Schulassistenz, Integrationshilfe, Integrationshelfer oder Integrationskraft, außerdem Teilhabeassistenz, Individualbegleitung, Inklusionshelfer oder Inklusionsassistenz. Gemeint ist überall dasselbe — und es ist weder Nachhilfe noch eine zweite Lehrkraft. Eine Schulbegleitung gleicht das aus, was ein Kind daran hindert, am Unterricht teilzunehmen: Reize filtern, den Überblick behalten, Aufgaben beginnen, in der Pause zurechtkommen. Der Unterricht selbst bleibt Sache der Schule.
Wer nach Assistenz in der Schule, persönlicher Assistenz, Lernbegleitung oder Begleitung im Unterricht sucht, meint in aller Regel ebenfalls diese Leistung. Welchen Begriff Ihr Amt verwendet, erfahren Sie dort — für den Antrag ist die Bezeichnung zweitrangig, entscheidend ist der beschriebene Bedarf.
Am häufigsten geht es um Kinder im Autismus-Spektrum, mit ADHS, mit einer Entwicklungsverzögerung oder mit körperlicher Beeinträchtigung. Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern der konkrete Bedarf im Schulalltag — genau danach fragt auch der Kostenträger.


Wer bezahlt
Die Kosten tragen in aller Regel nicht die Eltern
Finanziert wird die Begleitung über die Eingliederungshilfe. Zuständig ist je nach Art des Bedarfs das Jugendamt (§ 35a SGB VIII) oder der Träger der Eingliederungshilfe (SGB IX) — die Abgrenzung ist im Einzelfall nicht immer eindeutig.
Welche Stelle das an Ihrem Wohnort ist, steht auf der jeweiligen Ortsseite: In Rheine und Ibbenbüren entscheiden eigene Jugendämter, in den übrigen Gemeinden des Kreises Steinfurt das Kreisjugendamt, in Osnabrück die Stadt selbst — dort heißt die Leistung Schulassistenz.
Ob eine Begleitung bewilligt wird, entscheidet nicht die Schule und nicht wir, sondern der Kostenträger. Wir sagen Ihnen vorab offen, wie die Aussichten stehen und was der Antrag verlangt — bevor Sie irgendwo etwas einreichen.

Die Leistungen werden von Die Alltagshelfer. Wir für hier. GmbH (HOMECARE – die Alltagshelfer) aus Recke erbracht. Alltag Assistenz ist die Vermittlungsplattform — Ihre Anfrage geht direkt an das Team vor Ort, das sich anschließend bei Ihnen meldet.
Leistungen
Was wir konkret übernehmen
Der Umfang wird immer gemeinsam festgelegt — hier steht, was möglich ist.
Im Unterricht
Unterstützung dort, wo der Schultag sonst ins Stocken gerät.
- Aufmerksamkeit halten und Arbeitsschritte strukturieren
- Arbeitsanweisungen verständlich machen
- Bei Überforderung rechtzeitig eine Pause ermöglichen
- Materialien und Arbeitsplatz im Blick behalten
Zwischen den Stunden
Pausen und Wechsel sind für viele Kinder der schwierigste Teil.
- Begleitung in Pausen und beim Raumwechsel
- Unterstützung im Kontakt mit Mitschülern
- Hilfe bei Konflikten und beim Deeskalieren
- Begleitung bei Ausflügen und Klassenfahrten nach Absprache
Im Hintergrund
Damit alle Beteiligten dasselbe Bild haben.
- Regelmäßige Abstimmung mit den Lehrkräften
- Rückmeldung an die Eltern
- Beteiligung an Förderplangesprächen
- Dokumentation für den Kostenträger
Ablauf
Wie es weitergeht, wenn Sie sich melden
Kein Papierkram vorab. Der erste Schritt ist ein Gespräch.
Sie melden sich
Telefonisch oder über das Formular. Sie brauchen dafür weder Bescheid noch Gutachten — nur die Situation zu schildern reicht.
Wir klären den Bedarf
Im Gespräch schauen wir, welche Unterstützung Ihr Kind braucht und welcher Kostenträger dafür zuständig ist.
Antrag und Bewilligung
Sie stellen den Antrag, wir unterstützen beim Zusammenstellen der Unterlagen. Über die Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle.
Die Begleitung beginnt
Vor dem ersten Schultag lernen sich alle kennen — Kind, Eltern, Schule und Begleitperson.
Was Familien sagen
Stimmen zum Betreuungsdienst vor Ort
Veröffentlichte Rückmeldungen über HOMECARE – die Alltagshelfer in Recke — die Menschen, die auch Ihre Betreuung übernehmen würden.
Toller Pflegedienst für 1zu1 Betreuung von Senioren. Zuverlässige Mitarbeiter und ein gut erreichbares Team im Büro, immer ein offenes Ohr auch für andere Anliegen.
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Alltagshelfer erfüllen Wünsche. Wünsche werden bedacht und manchmal korrigiert und erfüllt. Ich bin froh und dankbar für meine Alltagshelferin.
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Veröffentlichte Kundenstimmen über Die Alltagshelfer. Wir für hier. GmbH (HOMECARE – die Alltagshelfer) aus Recke — aus dem Google-Profil des Betriebs und von seiner eigenen Kundenseite. Die Texte stehen im Wortlaut, wie sie veröffentlicht wurden. Zur Seite des Betreuungsdienstes
Kosten
Wer die Unterstützung bezahlt
In den allermeisten Fällen trägt ein Kostenträger die Kosten — nicht Sie selbst.
Schulbegleitung ist eine Leistung der Eingliederungshilfe. Wer zuständig ist, richtet sich danach, worin der Unterstützungsbedarf begründet liegt:
- Jugendamt — bei einer seelischen Behinderung oder drohenden seelischen Behinderung (§ 35a SGB VIII). Das betrifft häufig Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung oder ADHS.
- Träger der Eingliederungshilfe — bei einer körperlichen oder geistigen Behinderung (SGB IX). In Nordrhein-Westfalen sind das je nach Fall der Landschaftsverband oder der örtliche Träger.
Bei bewilligter Leistung rechnet der Betreuungsdienst direkt mit dem Kostenträger ab. Auf Sie kommen dann keine Kosten für die Begleitung zu.
Welche Stelle in Ihrem Fall zuständig ist, hängt auch vom Wohnort ab — die Zuständigkeiten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen unterscheiden sich. Das klären wir mit Ihnen, bevor Sie etwas einreichen.
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Anträge, Zuständigkeiten und Finanzierung — die Fragen vor der Entscheidung.
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Wenn zusätzlich Diabetes Typ 1 im Schulalltag zu berücksichtigen ist.
Einzugsgebiet
Alle Orte und Ortsteile, in denen wir Schulbegleitung vermitteln.
Häufige Fragen
Was Eltern und Angehörige fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an — wir antworten auch auf das, was hier nicht steht.
Was macht eine Schulbegleitung genau?
Eine Schulbegleitung unterstützt ein einzelnes Kind dabei, am Unterricht teilzunehmen — etwa beim Zurechtfinden im Tagesablauf, beim Umgang mit Reizen, in Pausensituationen oder im Kontakt mit Mitschülern. Sie unterrichtet nicht und übernimmt keine pädagogischen Aufgaben der Lehrkraft. Was genau übernommen wird, richtet sich nach dem Bedarf des Kindes und wird vorher festgelegt.
Wer stellt den Antrag?
Den Antrag stellen die Sorgeberechtigten. Je nachdem, worin der Unterstützungsbedarf begründet ist, ist entweder das Jugendamt oder der Träger der Eingliederungshilfe zuständig. Wir gehen den Weg mit Ihnen durch und helfen dabei, die nötigen Unterlagen zusammenzustellen.
Wie lange dauert es bis zur Bewilligung?
Das entscheidet die zuständige Stelle, nicht wir. Die Dauer hängt vom Einzelfall und von der Auslastung des Amtes ab. Wir sagen Ihnen offen, was wir aus vergleichbaren Verfahren kennen — ein Versprechen zur Bearbeitungszeit oder zur Bewilligung wäre unseriös.
Braucht mein Kind eine Diagnose?
In der Regel braucht die zuständige Stelle eine fachliche Stellungnahme, aus der der Unterstützungsbedarf hervorgeht — häufig ein ärztliches oder psychologisches Gutachten. Welche Unterlagen konkret verlangt werden, unterscheidet sich je nach Kostenträger. Auch das klären wir im Gespräch.
Bekommt mein Kind immer dieselbe Begleitperson?
Das ist das Ziel und der Regelfall. Eine verlässliche Beziehung ist Voraussetzung dafür, dass die Begleitung überhaupt wirkt. Bei Urlaub oder Krankheit organisieren wir eine Vertretung und stimmen sie vorher mit Ihnen und der Schule ab.
Geht das auch an einer Förderschule oder in der Kita?
Ja. Die Begleitung ist nicht auf eine Schulform festgelegt — sie kann an Regelschulen, Förderschulen und im Rahmen der frühen Förderung auch in Kindertageseinrichtungen stattfinden. Was jeweils möglich ist, hängt vom Bewilligungsbescheid und der Einrichtung ab.
Wo wir tätig sind
Recke · Hopsten · Mettingen · Westerkappeln · Hörstel · Ibbenbüren · Rheine · Osnabrück · Lengerich · Tecklenburg · Lotte · Lienen · Ladbergen · Saerbeck · Greven · Emsdetten · Steinfurt — sowie die umliegenden Ortsteile. Zur Übersicht des Einzugsgebiets
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